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Aktuell

02.01.2012 - 10:14 Jürgen Pflaum

3. Ludwigshafener Diabetes-Symposium

25. Januar 2012

Das Programm finden Sie unter der Rubrik "Veranstaltungen".


27.09.2011 - 10:13 Jürgen Pflaum

Gesundheitsmesse 2011

29.10.2011 im Pfalzbau Ludwigshafen

Die GO-LU veranstaltet am Samstag den 29.10.2011 von 10:00 bis 16:00 Uhr im Pfalzbau Ludwigshafen eine Gesundheitsmesse. Näheres finden Sieunter der Rubrik "Gesundheitsmesse"


13.09.2011 - 18:01 Jürgen Pflaum

GO-LU - Impfwochen 19. bis 30.9.2011

Zahlen und Fakten zum Thema Impfen

„Ich mach` mit - ich schütze mich und andere“

Impfen – kleiner Piks mit großer Wirkung
Impfen gehört zu den einfachsten und wirkungsvollsten Maßnahmen zum Schutz vor Infektionskrankheiten. Dabei schützen Impfungen nicht nur den Geimpften: Sind genügend Menschen immunisiert, können einzelne Krankheitserreger wie das Masernvirus ausgerottet werden. Studien des Robert Koch-Instituts (RKI) belegen jedoch, dass die Durchimpfungsraten in der Bevölkerung oft zu niedrig sind. So bestehen bei Kindern Lücken insbesondere bei Masern, Mumps, Röteln und Keuchhusten. Beispiel Masern: Erhielten 2008 noch 95,9 Prozent der Säuglinge die erste Masern-Teilimpfung, waren es bei der zweiten nur noch 89 Prozent. Damit liegt die Durchimpfungsrate bei der zweiten Impfung unter den erforderlichen 95 Prozent und reicht für die gewünschte Eliminierung der Viruserkrankung nicht aus. Ähnlich verhält es sich auch bei den Durchimpfungsraten gegen Röteln oder Keuchhusten.
Die ständige Impfkommission (STIKO) hat im Jahr 2010 eine generelle Masern-Schutzimpfung für junge Erwachsene empfohlen. Grund für die Erweiterung der Masern-Impfempfehlung im Jahr 2010 waren die immer wieder auftretenden Masernausbrüche in Deutschland und Impflücken vor allem in der Gruppe der jüngeren Erwachsenen. Auch bei Jugendlichen gibt es deutliche Lücken im Masernschutz; bei ihnen greift aber die schon seit Jahren bestehende generelle Empfehlung der STIKO, alle im Kleinkindalter versäumten Impfungen vor dem 18. Geburtstag nachzuholen. Die Zahl der dem RKI übermittelten Masernfälle ist be-reits jetzt deutlich höher als in den Vorjahren. Nach 571 Fällen im Jahr 2009 und 780 Fällen in 2010 wurden dem Robert Koch Institut im ersten Halbjahr 2011 bereits 1.318 Masernfälle übermittelt. Die meisten Fälle im laufenden Jahr wurden aus Baden-Württemberg (493), Bayern (322) und Berlin (122) übermittelt.
Erwachsene weisen vor allem bei den Auffrischimpfungen für Tetanus, Diphtherie und Keuchhusten Impflücken auf. So liegt zum Beispiel bei der Schutzimpfung gegen Tetanus die Impfquote der 18- bis 19-Jährigen noch bei rund 80 Prozent, bei der Bevölkerung im Alter von 70 bis 79 Jahren nur noch knapp über 40 Prozent. Auch gegen Masern sind viele junge Erwachsene nicht ausreichend geschützt. In die aktuellen Empfehlungen der Ständigen Impfkommission (STIKO) am Robert Koch-Institut (RKI) wurde daher eine Masernimpfung für alle nach 1970 geborenen Erwachsenen aufgenommen, die keinen ausreichenden Impfschutz haben oder deren Impfstatus unbekannt ist.
Um auf die Bedeutung des Impfens aufmerksam zu machen, steht das Thema in diesem Jahr verstärkt im Fokus der Präventionsinitiative von Kassenärztlichen Vereinigungen (KVen) und Kassenärztlicher Bundesvereinigung (KBV). Ziel ist es, die Akzeptanz von Schutzimpfungen in der Bevölkerung zu steigern und somit auch die Durchimpfungsraten zu erhöhen.
Die Praxisgebühr entfällt bei Impfterminen. Nur wenn weitere Untersuchungen und Beratungen notwendig werden, muss der Arzt bei gesetzlich Versicherten ab 18 Jahren die Praxisgebühr erheben.
Kinderkrankheiten sind kein Kinderspiel
Gerade für Säuglinge und Kinder ist ein lückenloser Impfschutz besonders wichtig. Zwar verfügen Säuglinge über den sogenannten Nestschutz, d.h. über durch den Blutkreislauf der Mutter sowie über die Muttermilch übertragene Antikörper. Aber dieser Schutz ist keinesfalls umfassend und wird in den ersten Lebensmonaten sehr schnell wieder abgebaut. Daher sollte frühzeitig mit dem Impfen begonnen werden. Die STIKO empfiehlt in den ersten beiden Lebensjahren für alle Kinder eine Grundimmunisierung gegen insgesamt zwölf Erreger (gegen Diphtherie, Tetanus, Keuchhusten, Haemophilus influenzae Typ b, Kinderlähmung, Hepatitis B, Masern, Mumps, Röteln, Windpocken, Pneumokokken und Meningokokken). Die Impfungen schützen dabei nicht nur das geimpfte Kind, sondern indirekt auch all die Kinder und Erwachsenen, die wegen bestehender chronischer Erkrankungen oder Allergien bestimmte Impfungen nicht erhalten dürfen und daher bei Infektionen besonders gefährdet sind.
Auffrischen nicht vergessen – auch für Erwachsene ist Impfen wichtig
Um den im Kindesalter aufgebauten Impfschutz langfristig zu gewährleisten, sind bei vielen Impfungen im Jugendlichen- bzw. Erwachsenenalter Auffrischimpfungen erforderlich. Solche Schutzauffrischungen erfolgen zumeist mit Kombinationsimpfstoffen, zum Beispiel als Tetanus-Diphterie-Keuchhusten-Kombinationsimpfung, in der Regel alle zehn Jahre. Gerade die sogenannten Kinderkrankheiten wie Masern oder Röteln können besonders schwere Verläufe nehmen, wenn sie im Erwachsenenalter ausbrechen. Deshalb sind die Grundimmunisierung im Kindesalter sowie die späteren Auffrischimpfungen so wichtig. Versäumte Impfungen sollten unbedingt nachgeholt werden.
Gerade auch Risikogruppen wie chronisch Kranke, Senioren oder auch Schwangere sollten sich informieren, welche Schutzimpfungen für sie wichtig sind (z.B. Grippeschutzimpfung).
Impfungen schützen nicht nur den Geimpften
Durch hohe Impfquoten wird nicht nur der Ausbruch von Krankheiten, sondern auch von Epidemien verhindert. Ist der Anteil geimpfter Personen hoch genug, findet der Erreger nicht mehr genügend Empfänger, und die Krankheit kann sich nicht ausbreiten. Ein gutes Beispiel ist die Einführung der Impfung gegen Kinderlähmung in der Bundesrepublik Anfang der 60er Jahre: Erkrankten 1961 noch rund 4.700 Kinder, waren es 1965 weniger als 50. Seitdem hat es kaum noch Fälle von Kinderlähmung in Deutschland gegeben. (Quelle: RKI)
Diese Erfolge der Schutzimpfung bewirken allerdings auch, dass sich viele Menschen der Gefährlichkeit von Infektionskrankheiten nicht mehr bewusst sind und vergessen, dass die Erreger von Keuchhusten, Masern etc. auch heute noch zirkulieren. Krankheitserreger kennen keine Grenzen, sodass Infektionen wie Kinderlähmung, die hierzulande als besiegt gelten, jederzeit durch den internationalen Reiseverkehr wieder eingeschleppt werden können. Sinkende Durchimpfungsraten können die Gefahr eines erneuten Anstiegs der durch Impfungen vermeidbaren Erkrankungen mit sich bringen.
Moderne Impfstoffe gehören zu den sichersten Arzneimitteln
Impfstoffe sind heute sicherer als je zuvor. Qualität und Sicherheit der Impfstoffe wurden in den vergangenen Jahren stetig verbessert. Moderne Impfstoffe sind gut verträglich und Komplikationen durch Impfungen treten sehr selten auf, vor allem im Vergleich zu den Folgen der Erkrankungen selbst.
Quelle: Kassenärztliche Bundesvereinigung
GO-LU ergreift jetzt die Initiative und bietet in ca. 40 Impfpraxen Impfungen speziell zu Masern, Mumps und Röteln sowie Keuchhusten, Wundstarrkrampf und Diphtherie an. Die Liste der Impfpraxen in Stadt und Land finden Sie weiter unten.

12.04.2011 - 14:32 Jürgen Pflaum

Gründung einer Netzagentur für ärztliche Verbünde

Erklärung des Gründungsbeirates
Die Unterzeichner erklären, dass sie zur Stärkung von Netzstrukturen und Gesundheitsverbünden in der ambulanten Versorgung den Aufbau einer Netzagentur aktiv unterstützen. Dazu wird beabsichtigt, gemeinsam mit dem NAV-Virchow-Bund eine Netzagentur in Form einer gemeinsamen Unternehmung zu entwickeln.
Hierfür bilden die Unterzeichner einen Gründungsbeirat.
Dieser Gründungsbeirat organisiert die Gründungsphase der Netzagentur als Interessenvertreter und Makler oder Anbieter von Dienstleistungen für Ärztenetze oder Gesundheitsverbünde unter ärztlicher Führung.
Der Gründungsbeirat verpflichtet sich, die Interessenten an einer Netzagentur einzubinden und alle weiteren Schritte zu organisieren. Dabei ist es Ziel und Aufgabe des Gründungsbeirates als Treuwalter von derzeitigen und potentiellen Interessenten deren Interessen zu vertreten.
Der Gründungsbeirat hat die Möglichkeit, weitere Interessenten in seinen Reihen
aufzunehmen. Die Aufnahme kann nur einstimmig erfolgen.
Die Tätigkeit des Gründungsbeirates endet mit der Unternehmensgründung einer
Netzagentur.
Dr. Thomas M. Bahr
UGOM Unternehmen Gesundheit Oberpfalz Mitte GmbH & Co. KG, Amberg
Dr. Veit Wambach
Qualität & Effizienz eG, Praxisnetz Nürnberg Nord, Nürnberg
Olav Skowronnek
POLINET GmbH, Berlin
Helmut Hildebrandt
Gesundes Kinzigtal GmbH, Haslach
Dr. Fritz Frohnapfel
GO-LU eG, Ludwigshafen
Dr. Axel Schroeder
Ärztegenossenschaft Nord eG, Bad Segeberg
Bund der Urologen eG, Ludwigshafen
Dr. Michael Tenholdt
Bundesverband der Netzmanager Deutschlands e.V.
Medizinisches Qualitätsnetz Bochum e.V., Bochum
Dr. Hans-Jürgen Beckmann
Ärztenetz „Medizin und Mehr“ (MuM), Bünde
Karsten Köhler
MEDI-Verbund Berlin, Berlin
Elisabeth Roeder-Riemke
Gesundheitsverbund Wolfsburg e.V. (GVW), Wolfsburg
Dr. Gerd Leimenstoll
Regionales Praxisnetz Kiel, Kiel
Dr. Stefan Pollmächer
DOXS eG, Kassel
hessenmed e.V. Verbund hessischer Ärztenetze, Fulda
Dr. Christian Flügel-Bleienheuft
Gesundheitsnetz Köln-Süd e.V.
Dr. Frank Neßler
Kooperation der Westerwälder Ärztenetze e.V.
Dr. Thomas Koch
Regensburger Ärztenetz
Prof. Dr. Thomas Wolf
MainArzt GmbH & Co. KG, Ochsenfurt
prowocon GmbH, Berlin
Dr. Dr. Rainer Broicher
HNOnet NRW eG., Köln
Claudia Schrewe
freiberufliche Beraterin für Ärztenetze, Bohmte
Dr. Albrecht Kloepfer
Büro für gesundheitspolitische Kommunikation, Berlin
Dr. Dirk Heinrich
NAV-Virchow-Bund, Verband der niedergelassenen Ärzte Deutschlands e.V.,Berlin
Weitere Netze haben ihre Beteiligung signalisiert.
Berlin, den 9. April 2011

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